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Pressemitteilung

ÖDP Kitzingen kritisiert Stop von Neugestaltung Kaiserstraße/Königsplatz in Kitzingen

ÖDP Kitzingen kritisiert irreführende Aussagen zur Neugestaltung von Kaiserstraße und Königsplatz in Kitzingen

Barrierefreie Gehwege, rund 60 neue schattenspendende Bäume, mehr Raum für den Radverkehr sowie eine deutliche Verkehrsberuhigung – das sind aus Sicht der ÖDP die zentralen Bestandteile des im Februar 2023 vom Stadtrat Kitzingen ohne Gegenstimme zur Kenntnis genommenen Wettbewerbs zur Neugestaltung von Kaiserstraße und Königsplatz in Kitzingen.

„Umso irritierender ist es, dass sich nun auch die Grünen dem SPD-Antrag angeschlossen haben, die Maßnahme faktisch auf den Sankt-Nimmerleins-Tag zu verschieben“, erklärt ÖDP-Stadtrat Martin Günzel. „Unsere Stadt braucht jetzt mehr Grün und Aufenthaltsqualität – nicht irgendwann.“

Unverständnis äußert die ÖDP Kitzingen zudem über das im Zuge der Haushaltsberatungen erneut bekräftigte Nein von Freien Wählern und Pro Kitzingen zu dem Projekt, das mit bis zu 80 Prozent gefördert werden könnte. „Die Planungen greifen zentrale Wahlkampfforderungen dieser Gruppierungen auf – etwa nach einer attraktiven Innenstadt sowie nach Räumen für Begegnung und Verweilen“, so Stadtrat Günzel. Stattdessen werde eine ideologisch geführte Debatte darüber geführt, ob die Innenstadt den Wegfall von 16 der derzeit rund 100 Parkplätze verkraften könne. Gleichzeitig entstehen am Bleichwasen in Kitzingen 243 neue, grün eingefasste Stellplätze.

Für eine zukunftsfähige und lebendige Innenstadt brauche es Planungssicherheit sowie entschlossenes Handeln, betont ÖDP-Stadträtin Bianca Tröge, selbst Einzelhändlerin am Königsplatz und Vorstandsmitglied im Stadtmarketingverein: „Das aus unserer Sicht teilweise ziellose und auf falschen Behauptungen beruhende Hin und Her sorgt vor allem für Verunsicherung bei den Geschäftsleuten.“

Die ÖDP Kitzingen habe deshalb einen umfangreichen Fragenkatalog an die Verwaltung der Stadt Kitzingen gerichtet. Die Antworten stünden in Teilen im deutlichen Widerspruch zu öffentlichen Aussagen der Projektgegner. Zudem sei ungewiss, wie lange die in Aussicht gestellten Fördermittel noch zur Verfügung stünden. Dabei würden allein notwendige Oberflächensanierungen im Bestand und einige Baumpflanzungen voraussichtlich bereits Kosten in Höhe des beschlossenen Eigenanteils von maximal 3,5 Millionen Euro verursachen.

„Wer jetzt bremst, riskiert nicht nur Fördergelder, sondern auch eine weitere Verzögerung dringend notwendiger Verbesserungen für unsere Innenstadt“, so die ÖDP abschließend.

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