Zur Hauptnavigation springen Zum Hauptinhalt springen

Bürgerantrag „Kitzipedia“ gestartet

Bürgerantrag „Kitzipedia“ gestartet

Kandidat*innen machen Druck

Sie treten auf vorderen Listenplätzen zum Kitzinger Stadtrat an und bringen damit zum Ausdruck, sich dort auch künftig aktiv einbringen zu wollen: Marion Katzenberger (39), Silvia Paulus-Hildner (54), Christian Schneider (34) und Erich Jakubczyk (64). Jedoch die Rahmenbedingungen der Stadtratssitzungen wollen sie in der neuen Legislaturperiode sofort grundlegend ändern: Durch eine Live-Übertragung der Stadtratssitzungen. Darüber hinaus, sollen diese in einer Online-Mediathek für 3 Monate zur Einsicht für die Öffentlichkeit archiviert werden. Erreicht werden soll dies durch einen Bürgerantrag. Parallel wurde eine online-Petition, abrufbar über www.oedp-kitzingen.de, gestartet.

"Die Initiative ist jetzt notwendig, nachdem entsprechende Anträge der ÖDP in der Vergangenheit zweimal abgelehnt wurden", so Christian Schneider. Für ihn völlig unverständlich, dass der bisherige Stadtrat diese Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit im digitalen Zeitalter nicht nutzen will. "Nachdem das Durchschnittsalter bei über 60 Jahren liegt und 9 Stadträte 70 Jahre und älter sind, müsste doch ausreichend Lebenserfahrung vorhanden sein, um in Zeiten der Veränderung neue Wege zu gehen", wundert sich Chr. Schneider.

Kommunalpolitik ist spannend. Zusammenhänge teilweise komplex und oft gibt es verschiedene Lösungsansätze. "Ich möchte wissen, wer warum für was gestimmt hat", so Erich Jakubczyk. "Als Stadtrat würde ich mich sogar freuen, wenn meine Meinung öffentlich nachvollziehbar wird", verspricht E. Jakubczyk.

Marion Katzenberger und Silvia Paulus-Hildner haben vorrangig die Vereinbarkeit von Familienarbeit und Berufstätigkeit mit der Teilhabe an der Kommunalpolitik im Blick. Im Vorfeld ihrer Kandidaturen haben Sie die Unterstützung Ihrer Ehemänner und Familienmitglieder erhalten. "Als selbstständige Gastronomin kann ich aber meinen Betrieb nicht ständig verlassen, um als Zuhörerin in den Stadtrat zu gehen ", erläutert S. Paulus-Hildner. Ähnlich geht es Marion Katzenberger als Mutter von drei Kindern (3, 6 und 11 Jahre alt). Insbesondere in der Mediathek sehen Sie eine wichtige Ergänzung zu den Printmedien. "Beides würde sich hervorragend ergänzen, wenn die Bürger*innen sich durch die Presseberichterstattung animiert fühlen, sich bei einzelnen Punkten eingehender zu informieren", ist S. Paulus-Hildner überzeugt. Sie sieht darüber hinaus im Livestream auch einen wichtigen Beitrag zur Inklusion.

Erfreut zeigt sich M. Katzenberger über die positiven Rückmeldungen durch Gespräche im Bekanntenkreis. "Die notwendigen Unterschriften von 1% der Bürger*innen wollen wir möglichst bis zur Wahl am 15. März erhalten," setzen sich die Initiatoren ein hohes Ziel.

Gemeinsam ist allen 4 die Sorge, dass der neue Stadtrat - wie in den beiden vorangegangenen Entscheidungen - wieder Argumente aus der "Mottenkiste" herausholt, die u.a. in Pfaffenhofen a.d. Ilm oder Burglengenfeld schon alle beispielhaft beseitigt wurden.

Die Unterschriftenlisten können bei den 4 Vertreter*innen, in Biancas Kreativcafe` und im Würzburger Hof unterschrieben werden. Alternativ kann man die online-Petition unterzeichnen. Diese ist auf www.oedp-kitzingen.de verlinkt.

v.l. Silvia Paulus-Hildner, Christian Schneider, Erich Jakubczyk, Marion Katzenberger


Die ÖDP Kitzingen verwendet Cookies, um diese Website Ihren Bedürfnissen anzupassen. Zu den Cookie-Nutzungsbestimmungen