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ÖDP fordert mehr Gelassenheit in der Konversionsdebatte

Eine Jahrhundertaufgabe lässt sich nicht in 5 Jahren lösen.

Stets wird von allen Beteiligten betont, dass es sich bei Umnutzung der militärischen Flächen in Kitzingen um eine „Jahrhundertaufgabe“ handelt. Viel wurde nach Meinung des stellvertretende ÖDP- Vorsitzenden Martin Tröge – wenn auch oft durch Zufall – trotzdem bisher erreicht. Aus Sicht der ÖDP besteht daher kein Grund zur Hektik und unüberlegtem Handeln.

Seitens der Stadt Kitzingen besteht kein Zwang die Flächen im Bereich des ehemaligen Flugplatzes, Harvey-Barracks, zu entwickeln. Vorrangig sollten, so die ÖDP, die eigenen leerstehenden und vorfinanzierten Gewerbeflächen genutzt werden. Erst recht ist es nicht die Aufgabe der Stadt Kitzingen für den Grundstückseigentümer, der gewinnorientierten Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA), die Kampfmittelräumung ggf. mit Millionenbeträgen zu finanzieren. Aus Sicht der ÖDP wäre es auch denkbar, diese Flächen der Natur zurück zu geben, wenn keine sinnvolle und maßvolle Gewerbeansiedlung erfolgt. Purer Aktionismus ist es dagegen, jetzt „mit aller Gewalt“ dort vorhandene wertvolle Naturschutzflächen eines FFH- Gebietes mit Freiflächen-Photovoltaikanlagen belegen zu wollen. Wenn Photovoltaik, so der stellvertretende ÖDP-Kreisvorsitzende Reinhard Trump, dann erst einmal auf den bereits versiegelten Flächen. Außerdem versteht es die ÖDP nicht, dass die Stadt ohne Rücksicht auf die Kosten einen Sonderlandeplatz erhalten möchte. Sofern dies die einzige sinnvolle Nachnutzung der Landebahn sein sollte, steht die BImA in der Pflicht, dies auch umzusetzen. Es kann aus Sicht von M. Tröge nicht sein, dass sich der Bund als Grundstückseigentümer zurückzieht und die Stadt jetzt mit Willen der Stadtratsmehrheit auf den Kosten z.B. für die Kampfmittelräumung sitzen bleiben soll. Weiterlesen

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ÖDP fordert sofortige Umsetzung eines Bürgerzentrums in der Siedlung

Initiative von KIK, FW- FBW und Pro KT will Maßnahme  blockieren

Gut getarnt aber in der Zielrichtung eindeutig: Mit dem Antrag vom 24.08.2011 soll durch eine fraktionsübergreifende Initiative aus KIK, FW-FBW und ProKT zusammen mit H. Stiller (CSU) das Bürgerzentrum in der Siedlung zu Fall gebracht werden. Nicht anders ist für die ÖDP zu erklären, dass jetzt 3 Jahre nach dem faktischen Grundsatzbeschluss für ein Bürgerzentrum durch die Antragssteller ein neu überdachtes Konzept einschl. der Untersuchung von „weiteren Alternativen und Rahmenbedingungen“ angestrebt wird. Bereits mit dem Integrierten Handlungskonzept vom 2008 hat der Stadtrat seinen Willen zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts in der Siedlung durch ein Stadtteilzentrum unmissverständlich erklärt. In den Folgejahren wurde im Rahmen der Jahresanträge zur Städtebauförderung einstimmig die Zustimmung zur Errichtung eines Bürgerzentrums erteilt. Weiterlesen

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ÖDP Kitzingen mit neuer Führungsspitze

Mit einer neuen lokalen Führung geht die ÖDP Kitzingen die zukünftigen Aufgaben an. Der bisherige und neue Kreisvorsitzende Jens Pauluhn freut sich über die Zusammenarbeit mit einem neuen und engagierten Team. Zukünftig werden die neu gewählten gleichberechtigten Stellvertreter Martin Tröge (41 Jahre) aus Kitzingen und Reinhard Trump (45 Jahre) aus Martinsheim wesentlich dazu beitragen, die Ökodemokraten auf allen Ebenen der Politik zu stärken. Beide Stellvertreter sind als langjährige Mitglieder fest in der Partei verwurzelt. Martin Tröge ist Ingenieur und Betriebsrat bei einem weltweit agierenden Antriebsspezialisten tätig. Reinhard Trump arbeitet hauptberuflich als Krankenpfleger und nebenberuflich als Selbstständiger im Vertrieb von Nahrungsergänzungsmittel für Magen- und Darmkranke.

Einfach nur diskutieren ist R. Trump zu wenig. Ein aktiver Einsatz in der Kommunalpolitik mit der ÖDP ist dagegen ein wesentlichen Beitrag für eine zukunftsträchtige Entwicklung. Sein besonderes Interesse gilt dabei einer nachhaltigen Regionalentwicklung z.B. beim Energie- und Regenwassermanagement. „Energiewende bedeutet nicht nur der Bau von Windrädern und PV-Freiflächenanlagen, sondern vor allem die Einsparung der Energie“, so Reinhard Trump.

Martin Tröge sieht seinen Politikschwerpunkt in einem Einsatz für lebendige Orts- und Stadtteile unter direkter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger als Brücken zwischen Menschen und Umwelt. „Insbesondere in Kitzingen ist direkte Bürgerbeteiligung trotz oftmals vollmundiger Ankündigungen ein Fremdwort“, so Martin Tröge. Aktuell versuchen z.B. die KIK um C.-D. Christof zusammen mit der FW-FBW den Einsatz aus dem Bürgerarbeitskreis „Soziale Stadt“ für ein Bürgerzentrum in der Siedlung zu torpedieren.

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Die August-Ausgabe der ÖkologiePolitik ist online!

Und das steht drin:

Proteste gegen Atomkraft   
ÖDP in Aktion

Die Bewohner der ÖDP-Pyramide
Fundraising auf dem ÖDP-Bundesparteitag

Klaus Mrasek ist Bernhard Suttners Nachfolger
ÖDP-Landesparteitag in Bayern

„Die vier Stromriesen sind wie vier Besatzungsmächte”
Anti-Atomkraft-Demos

Titelthema: Risikotechnologien Was bedeutet Fukushima für uns?
Atomkraft

Konfiszieren, manipulieren, patentieren, monopolisieren, globalisieren
Agro-Gentechnik

Gentechnikfreie Nahrung ist einklagbar
UN-Menschenrechtsausschuss

Unvorstellbar klein und mit ungeklärten Risiken
Nanotechnologie

„Urangeschosse gehören rigoros verboten!”
Interview mit Prof. Dr. Dr. Edmund Lengfelder

Wirtschaftspolitik – Wege zu einer umwelt- und familiengerechten Wirtschaft?
Über Heiner Flassbeck

„Flassbecks Konzept müssen wir sozialpolitisch ergänzen!”
Interview mit Dr. Johannes Resch

Gelassen und entspannt in die Zukunft?
Über Nico Paech

„Reduktion bis auf ein sehr geringes Niveau”
Interview mit Prof. Dr. Nico Paech

Zum Download…

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